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Heiße Kämpfe am Netz
Gemeinsam gefeiert
Hohe Auszeichnung verliehen
Feuerwehr begeht Jubiläum
Seniorenausflug
"Wasser marsch!"
Jahreshauptversammlung 2011
Ehrenzeichen verliehen
Vergünstigungen erweitert
Polnische Feuerwehr zu Besuch in Schwerin
Schwerin feiert 850 Jahre - wir waren dabei
Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt
Es brannte in der Sporthalle
Treffen der Feuerwehrsenioren
Für Verdienste ausgezeichnet
Kampf um Punkte beim Stadtausscheid 2009
Feueralarm bei der Schweriner Firma Prysmian
Feuerwehrgeschichte ganz lebendig
Internationales Feuerwehrmuseum
Burghard Dreyers Verdienste gewürdigt
An 365 Tagen im Jahr...
Rabatt für's Ehrenamt
Übung zeigte Einsatzkraft

Heiße Kämpfe am Netz

Traditionell hat sich am 1. Adventswochenende die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schwerin getroffen, um ihr sportliches Können bei einem Volleyballturnier unter Beweis zu stellen. Die fünf Ortsfeuerwehren schickten insgesamt sechs Mannschaften der Jugendwehren sowie sieben Mannschaften der Einsatzabteilungen in den Wettkampf in die Sporthalle der Berufsschule für Technik in Lankow.
Bei spannenden und interessanten Spielen konnte man den Ehrgeiz der Wettkämpfer aber auch die Spielfreude erkennen. Gewinnen konnte aber nur der jeweils Beste in seiner Klasse.
Bei den Nachwuchskräften hat die Jugendwehr Wickendorf vor der Jugendwehr Mitte und Schlossgarten gewonnen. Bei den Einsatzabteilungen erkämpften sich die Kameraden der FF Wüstmark den ersten Platz vor der FF Wickendorf und Warnitz.



Britta Kowalczik
2. Stadtbrandmeisterin



Gemeinsam gefeiert

Feuerwehrsenioren trafen sich zur Weihnachtsfeier

Seit langer Zeit ist es eine schöne Tradition, dass der Stadtfeuerwehrverband alljährlich seine Senioren im Dezember zu einer Weihnachtsfeier einlädt.
So trafen sich auch in diesem Jahr 30 Kameradinnen und Kameraden aus den Altersabteilungen der einzelnen Ortsfeuerwehren der Landeshauptstadt zu einem gemütlichen Nachmittag. Gastgeber war in diesem Jahr die Freiwillige Feuerwehr Schwerin-Schlossgarten. Bei Kaffee und weihnachtlichem Gebäck wurde über „olle Tiden“ geredet. Auch einige humorvolle Einlagen ergänzten diesen Nachmittag. Alle waren sich einig: Dies war wieder einmal ein gelungenes Zusammentreffen und ein ganz herzliches Dankeschön geht an der Stadtfeuerwehrverband und den Gastgeber. Fazit: Alles war perfekt und man freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Text: Wolfgang Grimm
Foto: Ingo Sack



Hohe Auszeichnung verliehen

Ehrennadel in Gold übergeben

Auf der letzten Sitzung des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin im Jahr 2011 wurde dem Kameraden Wolfgang Grimm (FF Schwerin-Schlossgarten) die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Gold verliehen.
Bei der Übergabe durch den Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin, Kamerad Gerhard Lienau, würdigte dieser dessen erbrachte Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens. Kamerad Grimm, 36 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, war viele Jahre als 2. Stadtbrandmeister sowohl stellvertretender und eine Zeit lang auch als amtierender Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin tätig. Sein Hauptaugenmerk lag auf der Ausbildung der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Schwerin. Außerdem widmet er sich engagiert der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Stadtverbandes.

Foto: Ingo Sack


Kam. Lienau (re) gratuliert dem Kam. Grimm

Feuerwehr begeht Jubiläum

Am 29. November beging die Freiwillige Feuerwehr Schwerin Schlossgarten auf dem Großen Dreesch ihr 20-jähriges Jubiläum. Dies wurde Anfang Dezember im Gerätehaus gefeiert.
Während die Freiwillige Feuerwehr Schwerin 1991 mit ihren Ortswehren bereits ihr 125-jähriges Jubiläum beging, wurde aus der Ortswehr Schwerin Mitte die Ortswehr Schlossgarten, damals noch in den Gebäuden der Stadtgärtnerei im Schlossgarten (daher der Name), gegründet. Es war die erste Neugründung einer Wehr in Mecklenburg-Vorpommern nach der Wende, wahrscheinlich sogar in den Neuen Bundesländern überhaupt. Sie ging aus dem Umweltzug der FF Mitte hervor und widmet sich besonders der neuen Aufgabe der Gefahrenabwehr im Bereich Gefahrgut. Zugleich wurde sie die zuständige Ortswehr für die unter der Bezeichnung „Großer Dreesch“ zusammengefassten Neubaugebiete der Stadt Schwerin.
Bereits zwei Jahre nach der Gründung der Wehr wurde auch die Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen. Teilweise war der Andrang so groß, dass keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen werden konnten.
Mit der weitestgehend in Eigenleistung erfolgten Herrichtung der ehemaligen Fröbel-Einrich-tung zu Schulungs- und Umkleideräumen sowie der Übergabe der neu errichteten Fahrzeughalle im Jahr 1996 hat die Wehr ihren Standort im ehemaligen Kindergarten in der von-Stauffenberg-Straße in den Kern ihres Zuständigkeitsgebietes verlegt. Für die unmittelbaren Anwohner hat dies leider auch einige unvermeidbare Beeinträchtigungen mit sich gebracht. Um die Arbeit darzustellen und sich besser bekannt zu machen, wird seit diesem Zeitpunkt auch die Feuerwehrzeitung „Florian 07“ zwei mal im Jahr herausgebracht. Der Name leitet sich vom ehemaligen Funkrufnamen der Wehr ab.
Die Wehr fühlt sich dem Stadtteil und ihren Bewohnern verbunden, was auch in Veranstaltungen wie z.B. dem Laternenumzug zum Ausdruck kommt. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass bei der Feier auch Gäste von Stadtvertretung und Ortsteilbeirat mehr als nur freundliche Worte fanden. Von Seiten der Verwaltung war allerdings nur der stellvertretende Amtsleiter erschienen. Nach einem Rückblick durch den derzeitigen Wehrführer Marian Lehmann wurde mit den Gästen und Mitgliedern wie auch vielen Kameradinnen und Kameraden aller Feuerwehren gefeiert.
Am Sonntag wurde dann wieder dafür gesorgt, dass die Wehr voll einsatzbereit ist, damit alle ruhig schlafen können, in der Gewissheit, dass im Notfall Hilfe kommen wird.

Text: Klaus Telge
Foto: Nico Heerlein



Seniorenausflug

Am 27. Juli 2011 trafen sich traditionsgemäß die Mitglieder der Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schwerin zu ihrer alljährlichen Zusammenkunft. Es ist seit vielen Jahren ein besonderes Erlebnis für die altgedienten Kameradinnen und Kameraden, beweist es doch, dass sie nicht vergessen sind. Auch wenn sie sich den Ruhestand verdient haben und oft nicht so aktiv sind, sie gehören noch zur Feuerwehr!
So ging es an diesem Tag für die ersten Teilnehmer 2 Stunden lang mit der Pferdekutsche ganz gemütlich durch die wunderschöne Lewitz zum Schloss Friedrichsmoor. Dort erwartete sie bereits
die andere Hälfte der Teilnehmer mit Kaffee und dem angeheizten Grill. Nachdem ausgiebig gespeist wurde fuhr der zweite Teil mit der Kutsche wieder zurück nach Banzkow und traf sich mit den anderen Teilnehmern zu einem spontanen leckerem Softeis. Per MTW ging es dann wieder zurück nach Schwerin. Allgemeiner Grundtenor aller Beteiligten: Ein sehr gut gelungener Nachmittag und der besondere Dank gilt den Organisatoren, der Seniorenbeauftragten des Stadtfeuerwehrverbandes Erika Fischer (FF Wickendorf), und der tollen Unterstützung durch Karl-Heinz Rönke (FF Wüstmark) sowie den treuen Kraftfahrern der MTW´s. Alle hoffen, dass sie sich im nächsten Jahr wieder gesund zu einer Zusammenkunft wiedersehen.

Text: Wolfgang Grimm
Foto: Karin Sack



"Wasser marsch!"

- dieses Kommando galt am 25. Juni 2011 auf dem Sportplatz Lambrechtsgrund keinem Rettungseinsatz der Feuerwehr, sondern gehörte zum traditionellen Höhepunkt des Stadtausscheides der Freiwilligen Feuerwehr Schwerin und deren Jugendfeuerwehr. Es wurde mit vollem Einsatz gekämpft. Dies spiegelte sich erwartungsgemäß auch in den Ergebnissen wider. Sieger wurde schließlich die Jugendfeuerwehr Wickendorf (921 Punkte) knapp vor Schlossgarten (895) und Mitte (740). Damit vertritt sie zum wiederholten Mal die Stadt Schwerin beim Landesausscheid am 27.08. in Neustrelitz. "Eigentlich hätten beim Leistungsvergleich der Jugendwehren alle den 1. Platz verdient", sagte Stadtjugendwart Markus Braun.
Bei den Aktiven gewann in der Gesamtwertung die FF Warnitz vor Wickendorf und Mitte. Die Kameraden der FF Warnitz holten sich auch den Wanderpokal der Oberbürgermeisterin für den schnellsten "Löschangriff nass" mit der beachtlichen Zeit von 26,13 Sekunden.

Text: Wolfgang Grimm
Foto: Katja Riemer



Jahreshauptversammlung 2011

Traditionell fand am letzten Sonnabend im März die Jahreshauptversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin statt. Als Gäste konnten die Oberbürgermeisterin, der Landesbrandmeister, der Leiter der Berufsfeuerwehr, die Ehrenmitglieder des Verbandes sowie Vertreter der Politik begrüßt werden. In seinem Rechenschaftsbericht verwies der Vorsitzende Gerhard Lienau auf die vielfältigen Leistungen der einschließlich Jugendfeuerwehr über 300 Mitglieder. Sowohl bei der Ausbildung als auch bei den im vergangenen Jahr erfolgten 338 Alarmierungen haben die ehrenamtlichen Brandschützer gezeigt, dass auf sie jederzeit Verlass ist.
Kritisch bewertet wurde jedoch die unzureichende Wertschätzung des ehrenamtlichen Dienstes in den Wehren. Nur so lässt sich erklären, dass im letzten Jahr versucht wurde, 3 Ortsfeuerwehren in Schwerin aus Kostengründen zu schließen, was insbesondere Dank der Unterstützung der Ortsbeiräte letztlich von der Stadtvertretung abgelehnt wurde. Auch von Seiten der Stadtvertretung hätte sich der Verband mehr Aufmerksamkeit gewünscht, lediglich Vertreter der CDU – Stadtfraktion waren letztlich der Einladung zur Verbandsversammlung gefolgt.
Als positiv wurde die Zusammenarbeit bei den gemeinsamen Einsätzen mit der Berufsfeuerwehr bewertet. Dies wurde auch durch den Amtsleiter, Herrn Rogmann, bestätigt.


Delegierte

Die anschließende Neuwahl des Vorstandes ergab, dass der alte Vorsitzende auch wieder der neue ist. Mehrheitlich wurde Kamerad Gerhard Lienau wiedergewählt. Neue Stellvertreterin ist nun Kameradin Britta Kowalczik von der FF Warnitz. Sie löst Kamerad Wolfgang Grimm ab, der jahrelang diese Funktion ausübte und aus Altersgründen nicht mehr kandidierte. Kamerad Grimm wurde zum Ehrenmitglied des Stadtfeuerwehrverbandes ernannt. Als Geschäftsführer wurde erwartungsgemäß die Kameradin Marianne Wilder wiedergewählt.
Neues Mitglied im Stadtfeuerwehrverband wurde die Betriebsfeuerwehr des „Internationalen Feuerwehrmuseums Schwerin“. Damit gehören dem Verband jetzt 7 Freiwillige Wehren in Schwerin an.

Text und Fotos: Wolfgang Grimm


LBM Kalkschies gratuliert dem neuen Vorstand

Ehrenzeichen verliehen

Anlässlich der Rechenschaftslegung der AG Historik im Stadtfeuerwehrverband Schwerin am 18.02.2011 im Gerätehaus der FF Schwerin – Mitte konnte der Leiter des „Internationalen Feuerwehrmuseums Schwerin“, Hauptbrandmeister Uwe Rosenfeld, im Auftrag des Museumsvereins eine besondere Ehrung vornehmen. Für seine langjährige Tätigkeit wurde der Leiter der Arbeitsgruppe, Hauptbrandmeister Ingo Sack, mit dem „Ehrenzeichen für Feuerwehrhistorik in Silber“ ausgezeichnet. Vor langer Zeit begann dieser, die Chronik der Feuerwehr Schwerin aufzuarbeiten. Als Mitglied der Ehrenabteilung der FF Mitte hat sich Ingo Sack seit nunmehr 7 Jahren der Präsentation der Geschichte der Schweriner Feuerwehr verschrieben. Es begann bescheiden in einem Traditionskabinett in den Räumen der FF Schwerin – Schlossgarten. Immer mehr Exponate kamen hinzu, es wurde sehr eng, aber dank der Unterstützung durch Museumsleiter Uwe Rosenfeld kann diese Sammlung nunmehr im „Int. Feuerwehrmuseum“ in der Halle am Fernsehturm auf einer Fläche von ca. 80 m2 präsentiert werden. Erfreulich, dass im vergangenen Jahr ca. 14.000 Besucher zu verzeichnen waren.

Text und Foto: Wolfgang Grimm



Vergünstigungen erweitert

Dem Stadtfeuerwehrverband Schwerin ist es gelungen, eine entsprechende Vereinbarung zu treffen. Angehörige der FF Schwerin erhalten bei Vorlage des Dienstausweises beim Besuch des „Schweriner Kletterwaldes“ ab dem 01.10.2010 eine rabattierte Kletterkarte.

Polnische Feuerwehr zu Besuch in Schwerin

Im September weilten einige Kameraden der Warschauer Feuerwehr auf Einladung des Internationalen Feuerwehrmuseums“ in Schwerin. Dabei wollten sie auch eine Freiwillige Feuerwehr der Landeshauptstadt kennen lernen. So trafen sie sich mit Kameraden der FF Schwerin - Schlossgarten zu einem gemeinsamen Grillabend in deren Gerätehaus. Da zwei Dolmetscher zur Verfügung standen, waren Gespräche zu feuerwehrtypischen Themen kein Problem. Gesprächsstoff war reichlich vorhanden, doch nach mehreren Stunden hieß es leider Abschied nehmen, die polnischen Gäste hatten am nächsten Tag noch weitere Termine in MV wahrzunehmen.

Text: Wolfgang Grimm
Foto: Nico Heerlein



Schwerin feiert 850 Jahre - wir waren dabei

Eine Stadt und ihr Jubiläum. 850 Jahre Schwerin, sicherlich ein Grund, um kräftig zu feiern.
So auch am 5. Juni in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Bei herrlichstem Wetter (fast schon zu warm für die Teilnehmer in den historischen Kostümen) fanden sich nach Polizeiangaben ca. 200.000 Gäste ein, um gemeinsam zu feiern. Sehr viele nutzten die Gelegenheit, sich den 5 km langen Festumzug anzusehen.
Dank vieler Sponsoren und Spenden konnten diese sich 4 Stunden lang über den Werdegang Schwerins von der Gründung durch Heinrich den Löwen im Jahre 1160 bis zur heutigen Zeit sehr anschaulich informieren.
Dass dabei die Feuerwehr nicht fehlen durfte, versteht sich fast schon von selbst, denn 5 große Stadtbrände im Mittelalter vernichteten Schwerin, wie auch andere Städte, immer wieder.
So gehört die Feuerwehr, als „Turner-Feuerwehr“ 1863 in Schwerin gegründet, auch zur Geschichte der Stadt. Unter den Klängen des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Schwerin und Fahnenträgern präsentierten sich die Angehörigen der Schweriner Feuerwehr, auch dabei das Internationale Feuerwehrmuseum Schwerin mit einem nun fast schon historischen TLF vom Typ G 5 und einem W 50 TLF. Dieses war gemeinsam mit einem LF 16 vom Typ W 50 bis vor einigen Tagen noch bei der nunmehr noch einzigen Betriebsfeuerwehr Schwerins, dem Kabelwerk PRYSMIAN im Einsatz und wurde von einem neuen Löschfahrzeug TSF-W abgelöst. Beide wurden nach der Aussonderung dem Feuerwehrmuseum Schwerin als Spende
übergeben. Auch die Berufsfeuerwehr stellte ihr neues LF 20/16 bei dieser Gelegenheit der Bevölkerung vor.
Die einen quittieren die Einsatzzeit, dem anderen steht diese nunmehr bevor!

Text und Foto: Wolfgang Grimm



Einsatzbereitschaft unter Beweis gestellt

Auf der Jahreshauptversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin am 27. März 2010 konnte Verbandsvorsitzender Gerhard Lienau eine erfolgreiche Bilanz ziehen. „Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten“, sagte er. Die Freiwillige Feuerwehr Schwerin mit einer Betriebsfeuerwehr und 5 Ortsfeuerwehren habe in der Vergangenheit ihre Einsatzbereitschaft und Qualifikation immer wieder unter Beweis gestellt, so Lienau vor dem Hintergrund der anstehenden Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes der Landeshauptstadt. Eine erfreuliche Tendenz konnte festgestellt werden: Entgegen dem Landestrend haben die Freiwilligen Wehren sowohl bei den Aktiven Kameraden als auch bei den Jugendabteilungen zugelegt. „Wir zählen jetzt wieder mehr als 350 Mitglieder“, so der Verbandsvorsitzende.
Allerdings musste auch festgestellt werden, dass die Ortsfeuerwehren am Stadtrand Probleme hinsichtlich der Einsatzbereitschaft während der Arbeitszeiten haben. Das liegt daran, dass deren Mitglieder außerhalb der Ortsteile ihrer Arbeit nachgehen.
Etwas über 200 Einsätze hätten die Wehren im Jahr 2009 geleistet, schilderte Lienau. Und auch das neue Jahr mit seiner extremen Witterung habe die Kameradinnen und Kameraden bereits vor besondere Herausforderungen gestellt.
„Wir wünschen uns weiterhin eine so faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit wie bisher und wir danken der Verwaltung und der Berufsfeuerwehr dafür“, so Lienau bei der Versammlung, an der neben dem Stadtpräsident Stephan Nolte weitere Ehrengäste teilnahmen. Hinsichtlich des Festumzuges anlässlich der 850-Jahrfeier der Landeshauptstadt wurde die Zusage der Freiwilligen Feuerwehr Schwerin gegeben
Für 50 Jahre Feuerwehrdienst wurde durch Jürgen Rogmann, Vorstandsmitglied des Landesfeuerwehrverbandes MV, der Kamerad Arthur Diercks von der FF Schwerin-Mitte mit dem „Ehrenabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes“ ausgezeichnet.
Ebenfalls geehrt wurde der Kamerad Michael Braun (FF Schwerin-Wüstmark) für 20 Jahre Feuerwehrdienst.
Mit der „Ehrennadel der Mecklenburg-Vorpommerschen Jugendfeuerwehr“ in Silber wurde der Kamerad Matthias Nowatzki für seine jahrelange Tätigkeit bei der Jugendfeuerwehr Schwerin-Schlossgarten ausgezeichnet werden.


Wolfgang Grimm.
(Quelle: „SVZ“ vom 29.03.2010)

Arthur Diercks Michael Braun Matthias Nowatzki


Es brannte in der Sporthalle

Nein, so dramatisch war es nun auch wieder nicht. Das Einzige, was wirklich brannte, war die Luft in der Halle, denn es ging heiß her – beim diesjährigen Volleyballturnier!
Schon traditionell treffen sich am Ende des Jahres die Angehörigen der 5 Freiwilligen Ortsfeuerwehren der Landeshauptstadt und deren Jugendabteilungen zu einem alljährlichen Hallen - Volleyballturnier.
So auch am Nikolaustag des Jahres 2009. Viele angereiste Fangruppen der Mannschaften unterstützen lautstark ihre Favoriten. So manche Wehr brachte 2 Mannschaften an den Start, so dass insgesamt 14 Mannschaften antraten. Gewinnen konnte aber wie bei allen anderen Sportarten auch hier nur einer, der Bessere! Glückwunsch aber an alle Teilnehmer, denn auch die platzierten Mannschaften haben etwas gewonnen, nämlich die Erfahrung, im nächsten Jahr besser werden zu wollen!

Hier die Ergebnisse:



Jugendfeuerwehr

1. Wickendorf
2. Mitte 1
3. Schlossgarten 1
4. Schlossgarten 2
5. Mitte 2
6. Wüstmark
7. Warnitz



Wolfgang Grimm

Aktive

1. Wickendorf 1
2. Wüstmark 1
3. Warnitz
4. Wüstmark 2
5. Wickendorf 2
6. Mitte
7. Schlossgarten




Treffen der Feuerwehrsenioren

Es ist schon eine langjährige und schöne Tradition, dass sich alljährlich im Herbst die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Schwerin zusammenfinden, um bei Kaffee und Kuchen (nur das?) über die „ollen Tieden“ zu schwätzen. So auch in diesem Jahr; neu aber war, dass diese Veranstaltung gemeinsam mit den Senioren der FF Neubrandenburg stattfand. Auf einem Seniorentreffen auf Landesverbandsebene entstand diese Idee und wurde durch die Verantwortlichen gern umgesetzt. So trafen sie sich dann im Int. Feuerwehrmuseum in Schwerin zum geselligen Beisammensein. Schnell fanden die Kameraden zusammen und eifrig wurde diskutiert. Vorher hatten die Neubrandenburger die Gelegenheit, sich beim Landesfeuerwehrverband zu informieren und die Berufsfeuerwehr Schwerin genauer unter die Lupe zu nehmen. Dafür sei an dieser Stelle Dank an die Beteiligten gesagt. Gleichfalls danken möchten die Senioren aber auch dem Feuerwehrmuseum für die freundliche Gastlichkeit und Versorgung. Auch die Führung durch das Museum war für alle Teilnehmer ein besonderer Moment, konnten sie doch hier auf viele Dinge aus ihrer Vergangenheit zurückblicken!
Grundsätzliche Einschätzung von beiden Seiten am Schluss: Das müssen wir fortsetzen, dann aber in Neubrandenburg!

Text: Wolfgang Grimm
Fotos: Ingo Sack



Für Verdienste ausgezeichnet


Anfang Juli 2009 wurde Hauptbrandmeister Hans Joachim Feldhahn anlässlich seines 75. Geburtstages mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern in Silber ausgezeichnet. Die Auszeichnung nahm der stellv. Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin Wolfgang Grimm im Beisein des Wehrführers der Betriebsfeuerwehr „Prysmian“ Erwin Krüger vor.
Kamerad Feldhahn trat der Freiwilligen Feuerwehr am 19.02.1965 bei und hat im Laufe seiner Dienstzeit besondere Leistungen im Brandschutzwesen erbracht. Bis zum Eintritt in das Rentenalter war er Einsatzleiter in der Betriebsfeuerwehr des ehemaligen VEB Kabelwerkes Schwerin, heute „Prysmian-Kabelwerke & Systeme GmbH“. Seine Devise lautete stets: „Geht nicht gibt’s nicht!“, und das gilt für ihn auch noch heute!

Wolfgang Grimm


v.l.n.r: Kam. Grimm, Kam. Feldhahn, Kam. Krüger




Kampf um Punkte beim Stadtausscheid 2009


Die Mädchen und Jungen von 4 Jugendfeuerwehren der Landeshauptstadt Schwerin trafen sich am 20.Juni zum Stadtausscheid auf dem Sportplatz an der Crivitzer Chaussee. Gewertet wurde nach den Vorschriften des Bundeswettbewerbes der Deutschen Jugendfeuerwehr.
Während die Jugendlichen munter und erwartungsfroh gegen 8.30 Uhr eintrafen, sah es bei den Aktiven der für den Aufbau der Wettkampfbahn Verantwortlichen der FF Schwerin-Schlossgarten etwas anders aus; ihnen steckten noch 2 Einsätze der vergangenen Nacht in den Knochen. Verständlich, der letzte war gegen 4.00 Uhr!
Dennoch war alles beim Start um 9.00 Uhr an Ort und Stelle und der Wettbewerb konnte beginnen.
Unter den strengen Augen der Wertungsrichter galt es nun, den A- und darauf folgend den
B-Teil zu absolvieren.
Zunächst musste ein mit Hindernissen versehener Löschangriff bewältigt werden. So mussten sie einen Wassergraben, einen Tunnel sowie eine Leiterwand und eine Hürde bewältigen
"Wichtig dabei ist es, dass keine Fehler gemacht werden.“ erklärte Stadtjugendwart Markus Braun. Er ergänzt: “Die Zeit spielt dabei keine Rolle, lediglich im vorgegebenen Zeitrahmen von sieben Minuten müssen die Mannschaften bleiben“.
Nach einer kurzen Pause folgte der B – Teil, eine 400 Meter - Staffel mit feuerwehrtechnischen Aufgaben. Eine Besonderheit ist es, dass hierbei neben den Fertigkeiten auch die Sekunden eine große Rolle spielen. Gesamtsieger, und damit Vertreter der Jugendfeuerwehr Schwerin beim Landesausscheid Anfang Juli in Altentreptow, wurde mit 1344,9 Punkten die Jugendfeuerwehr Schwerin-Wickendorf.
Auf den Plätzen folgen:
2. Platz: Schwerin-Mitte (1207,2 Punkte)
3. Platz Schwerin-Warnitz (1183,9 Punkte)
4. Platz Schwerin-Schlossgarten (1125,6 Punkte)Der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin, Gerhard Lienau, konnte allen Wettkämpfern für die gezeigten Leistungen gratulieren und gemeinsam mit dem Stadtpräsidenten der Landeshauptstadt Schwerin, Stefan Nolte, und dem für die Feuerwehr zuständigen Dezernenten der Stadt, Hermann Junghans die Pokale überreichen.
An den Gesamtsieger wurde seitens des Stadtfeuerwehrverbandes in diesem Jahr erstmalig der „Burghard Dreyer – Pokal“ vergeben. Er erinnert an den in diesem Jahr verstorbenen langjährigen Stadtjugendfeuerwehrwart und Ehrenvorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin. Kamerad Dreyer war es, der 1991 in Schwerin die erste Jugendfeuerwehr gründete und maßgeblichen Anteil an der weiteren Entwicklung der gesamten Jugendfeuerwehr hat. Nicht zuletzt durch sein Engagement war es möglich, dass es mittlerweile in jeder der 5 Freiwilligen Wehren der Landeshauptstadt eine Jugendabteilung gibt.

Text und Foto: Wolfgang Grimm




Feueralarm bei der Schweriner Firma Prysmian


Es war der 29.05.09, letzter Arbeitstag vor dem Pfingstwochenende. Punkt 17.30 Uhr heulte plötzlich auf dem Werksgelände die Alarmsirene. Allerdings waren die noch arbeitenden Kollegen im Vorfeld von dieser Übung informiert.
Vor dem Werktor hatte die Jugendfeuerwehr Schwerin mit ihren Löschfahrzeugen Aufstellung genommen und nun ging es los.

"Wasser marsch!" Mit diesem Kommando wurde der letzte Teil der Übung der fünf Schweriner Jugendfeuerwehren auf dem Gelände der Firma Prysmian im Gewerbegebiet Sacktannen eingeleitet. Simuliert worden ist dabei ein Brandausbruch in der Halle 13, der drohte, sich auf ein angrenzendes Waldstück auszudehnen. Im ersten Obergeschoss der Werkhalle wurden außerdem noch drei Personen vermisst.

Die Übung der Jugendfeuerwehr ist in jedem Jahr der Höhepunkt der Ausbildung. 50 Jugendfeuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Schlossgarten, Mitte, Warnitz, Wüstmark und Wickendorf trainierten in Sacktannen das Zusammenwirken und überprüften gleichzeitig den Ausbildungsstand. "Die Jugendlichen lernen bei der Übung gemeinsam den Brand zu bekämpfen. Gleichzeitig üben sie das Suchen und Versorgen von Verletzten", erklärte Jürgen Rogmann, Leiter des Amtes für Brand, Katastrophenschutz und Rettungsdienst, das Geschehen.

Der Brand wurde unter Kontrolle gebracht und gelöscht, die Vermissten gerettet. Stadtjugendwart Markus Braun war zufrieden mit dem Ergebnis der Übung. "Alles ist super gelaufen, die Jungs und Mädchen waren noch besser als im vergangenen Jahr“ resümierte er stolz. Nächster Höhepunkt ist der Stadtausscheid am 20. Juni. "Das ist die Qualifikation zum Landesausscheid", erläuterte Braun. "Während hier mit Wasser geübt wurde, um den Ausbildungsstand einschätzen zu können, geht es dann in Trockenübungen um Sekunden und Punkte, die zum Sieg und zu Meisterehren führen ."

Vom Können der fünf Schweriner Jugendfeuerwehren überzeugte sich auch Dezernent Dieter Niesen. In den fünf Jugendfeuerwehren engagieren sich 97 Mädchen und Jungen. Sie eignen sich das Feuerwehrwissen an, um dann nach Vollendung des 16. Lebensjahres in die aktive Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr aufgenommen zu. werden. "Das Engagement aller Ehrenamtlichen in diesem Bereich ist besonders hoch zu schätzen, da mit der Kameradschaft und der Verantwortungsbereitschaft wichtige gesellschaftliche Werte gelebt und weitergegeben werden", zog Niesen ein Fazit zur Arbeit der freiwilligen Feuerwehren.

(Quelle: SVZ vom 02.06.09, Foto: Klawitter)




Feuerwehrgeschichte ganz lebendig


(SVZ) 09. Mai 2009 | 00:10 Uhr | von Maren Ramünke-Hoefer

Das soll ihm erst mal einer nachmachen: Karl-Heinz Rönke ist seit 65 Jahren Mitglied in der Feuerwehr. Und zwar ausgesprochen aktiv. Für dieses ungewöhnliche Jubiläum gab es eine weitere Auszeichnung für seine beachtliche Sammlung. Rönke ist ein Stück Feuerwehrgeschichte - und schreibt sie auch auf.

WÜSTMARK - Im ersten Stock seines Hauses im Schweriner Stadtteil Wüstmark hat sich Karl-Heinz Rönke ein eigenes Feuerwehr-Zimmer eingerichtet. Auf dem Schreibtisch liegen zwei dicke Chroniken. Die hat Rönke in jahrlanger Arbeit selbst erstellt - dabei handschriftlich die Geschichte der Feuerwehr Wüstmark aufgezeichnet, Fotos eingeklebt, alte Einsatzberichte archiviert. In einem Extra-Ordner sind nur Zeitungsartikel zu finden. An der Wand hängen Urkunden, auf der Anrichte davor finden sich Orden und zahlreiche andere Ehrungen. "Das hier ist die höchste Feuerwehr-Auszeichnung der DDR", sagt Rönke und deutet an die Wand. "Und das hier die höchste der Bundesrepublik." Der 79-Jährige ist Feuerwehrmann durch und durch, seit seinem 14. Lebensjahr. Damals lebte er noch in Parchim.

"Ich hatte gerade mit meiner Ausbildung zum Schornsteinfeger angefangen, da musste ich zur Feuerwehr-HJ", erzählt Rönke. Das war im April 1944. Als der Krieg zu Ende war, wurde Rönke gebeten, in der freiwilligen Feuerwehr zu bleiben. "Hungernd und frierend haben wir uns unsere Ausrüstung zusammengesucht, denn nach dem Krieg war ja alles weg." Die große Gefahr damals seien Waldbrände gewesen, bei denen noch Restmunition explodierte. "Wir mussten unseren Wald schützen, denn das Holz war unser wichtigstes Wirtschaftsgut", sagt Rönke. "Das habe ich damals begriffen. Seitdem bin ich mit Lust und Liebe bei der Wehr." 1949 machte er diese Leidenschaft zum Hauptberuf. Rönke wechselte in die Kreislöschbereitschaft Parchim, besuchte die Feuerwehrschule in Güstrow und schließlich 1956 die Offiziersschule in Dresden. Als er die beendet hatte, war die Kreislöschbereitschaft allerdings aufgelöst. Man bot Karl-Heinz Rönke eine Stelle als Kommandoleiter in Schwerin an, wo er für 65 Männer zuständig war. "Das habe ich 20 Jahre lang gemacht", sagt Rönke. Mitte der 70er-Jahre beendete er seinen hauptamtlichen Dienst. Den Freiwilligen blieb er treu.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Schwerin hat er mit aufgebaut, und als er nach Wüstmark zog, war eines seiner ersten Anliegen, dort eine Feuerwehr ins Leben zu rufen. "Ich bin von Haus zu Haus gegangen", sagt Rönke. "Einige haben mich fast rausgeschmissen, aber zum Schluss hatte ich neun Leute zusammen." Das war 1963. Als die Truppe dann auch gleich den ersten Platz beim Kreisausscheid machte, stieg ihr Ansehen im Ort - und damit die Mitgliederzahl. Rund 30 Mitglieder zählte die Freiwillige Wehr Wüstmark im Durchschnitt. Schließlich gab es Ingenieure, Elektriker und Maurer in der Truppe, so dass 1978 ein Feuerwehrhaus in Eigenleistung gebaut werden konnte. "Darin finden bis heute Versammlungen und Feste statt", so Rönke. Allzu viele Einsätze hatten die Löschtrupps glücklicherweise nicht. Zwei bis drei Brände pro Jahr, inklusive Waldbrände und Blitzschlag, schätzt er.
Am 1. Oktober 1995 wurde Rönke in die Ehrenabteilung der Ortswehr verabschiedet, beobachtet das aktuelle Feuerwehrgeschehen allerdings mit Argusaugen. "Viele Jungs arbeiten heute auswärts. Dass die trotzdem bei der Stange bleiben, finde ich bewundernswert."
Genauso gern wie mit aktuellen Feuerwehrthemen beschäftigt sich Karl-Heinz Rönke auch mit Vergangenem. "Sollte jemand noch alte Feuerwehr-Fotos, Aufzeichnungen oder Ähnliches besitzen, würde ich mich freuen, wenn er sich bei mir meldet", sagt Rönk. "Ich könnte das hervorragend für meine Chroniken gebrauchen." Karl-Heinz Rönke ist telefonisch zu erreichen unter der Nummer 0385- 61 63 42.


Zu zahlreichen Auszeichnungen erhielt Karl- Heinz Rönke jetzt noch eine weitere: für 65 Jahre bei der Feuerwehr. Foto. Hentschel




Internationales Feuerwehrmuseum

in Schwerin eröffnet

Am 25. April 2009 konnte ein neues Museum in Schwerin eröffnet werden. Das Landesfeuerwehrmuseum zog von Meetzen bei Gadebusch nach Schwerin.
Museumsleiter Uwe Rosenfeld hat damit das Konzept zur weiteren Nutzung der „Halle am Fernsehturm“ erfolgreich und vor allem in extrem kurzer Zeit umgesetzt. Nach der Übergabe der Halle am 28.02.09 begann das Team Anfang März mit der Realisierung und dem Umzug nach Schwerin.
Aus Sicht des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin als besonders positiv zu bemerken ist dabei, dass die Arbeitsgruppe „Historik der Feuerwehr Schwerin“ in die Gesamtausstellung integriert werden konnte und eine eigene Fläche zur Verfügung hat. Hier kann man die Geschichte der Feuerwehr Schwerin von der Gründung im Jahr 1863 bis zur heutigen Zeit verfolgen. Der Leiter der Schweriner AG Historik, Hauptbrandmeister Ingo Sack und seine Kameradinnen und Kameraden haben ebenso wie das gesamte Museumsteam in den letzten Wochen Beachtliches geleistet. Dafür sei an dieser Stelle besonderer Dank gesagt.
Nach der Eröffnung, an welcher neben dem Innenminister unseres Bundeslandes auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sponsoren auch eine Delegation der Feuerwehr Polens teilnahmen, hat die Landeshauptstadt eine weitere Attraktion; nicht nur für Feuerwehrbe
geisterte! Bereits die ersten Tage zeigten, dass die Bevölkerung ein starkes Interesse hat.
Weitere Informationen unter www.ifm-schwerin.de
Wolfgang Grimm


Blick in den Schweriner Teil des Museums




Burghard Dreyers Verdienste gewürdigt


SCHWERINER VOLKSZEITUNG
23. April 2009 | 00:05 Uhr | von bert

SCHWERIN - Die Schweriner Feuerwehrleute trauern um einen langjährigen Kameraden: Stadtbrandmeister Burghard Dreyer ist im Alter von 52 Jahren gestorben. "Wir haben einen engagierten, zuverlässigen Kameraden verloren", sagte Feuerwehrdezernent Dieter Niesen.

Burghard Dreyer hatte sich vor allem in der Freiwilligen Feuerwehr Schwerin-Mitte bleibende Verdienste erworben, die er viele Jahre lang geführt hatte, sowie beim Aufbau der Jugendfeuerwehren in der Landeshauptstadt. Seine Erfahrungen dabei waren sogar in Litauen gefragt. "Es ist ganz wesentlich der weitsichtigen Jugendarbeit von Burghard Dreyer zu verdanken, dass wir heute in allen fünf freiwilligen Feuerwehren der Stadt sehr gute Führungskräfte haben", betonte Amtsleiter Jürgen Rogmann.

Stadtbrandmeister Dreyer engagierte sich nicht nur für die Jugendfeuerwehrarbeit und für die FFw Mitte, sondern brachte sich mit seinem Wissen und Können auch in den Stadtfeuerwehrverband ein, den er von 2000 bis 2006 führte, so lange wie kein anderer Feuerwehrmann. "Durch Dreyers sachliche, kompetente und stets lösungsorientierte Arbeit hat sich das Zusammenwirken von Berufs- und freiwilligen Feuerwehren in Schwerin nachhaltig gefestigt", unterstrich Rogmann. "Wenn wir sagen, wir werden sein Andenken ehren, ist das keine Formsache, sondern Herzensangelegenheit", versicherte der 2. Stadtbrandmeister, Wolfgang Grimm.






An 365 Tagen im Jahr...


... rund um die Uhr einsatzbereit
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schwerin zogen
Bilanz des vergangenen Jahres



An der Jahreshauptversammlung des Stadtfeuerwehrverbandes Schwerin, der Interessenvertretung aller fünf Freiwilligen Schweriner Ortsfeuerwehren und der Betriebsfeuerwehr PRYSMIAN, am 28. März 2009 im Demmlersaal des Schweriner Rathauses nahmen neben den Delegierten der Wehren als Gäste Stadtpräsident Stefan Nolte, in Vertretung der Oberbürgermeisterin Gramkow der für die Feuerwehr zuständige Beigeordnete der Landeshauptstadt Dieter Niesen, Vertreter der Berufsfeuerwehr und einige Mitglieder der Stadtfraktionen sowie die Ehrenmitglieder teil.
Stadtwehrführer Gerhard Lienau konnte für 2008 eine insgesamt positive Bilanz ziehen.
Mit knapp 200 aktiven Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilungen, einschließlich der Reserve, ist die Mitgliederzahl gegenüber 2007 leicht gesunken. Allerdings ist die Zahl der Einsätze gestiegen. Insgesamt 177 mal kam es 2008 zu Alarmierungen der Freiwilligen Feuerwehren, insbesondere für die Ortsfeuerwehren Mitte und Schlossgarten blieben diese auch 2008 auf hohem Niveau. Der weit überwiegende Teil der Einsätze (158) diente der Unterstützung der Berufsfeuerwehr. Im Rahmen von Mehrfacheinsätzen bei Sturmschäden oder Containerbränden wurden die Einsätze von den Wehren auch in Alleinverantwortung durchgeführt. Einsatzschwerpunkt der Freiwilligen Feuerwehren war mit 144 Einsätzen die Brandbekämpfung. Daneben wurden 33 Hilfeleistungseinsätze absolviert.
Nicht im Verhältnis zum Anstieg der Einsatzzahlen stehen jedoch die geleisteten Einsatzstunden. Diese haben sich gegenüber dem Jahr 2007 insgesamt extrem vervielfacht. So waren die Kameraden z. B. bei Bränden leerstehender Objekte, so eines Hauses in der Fr.-Reuter-Str. und in der Möwenburgstr. jeweils weit über 10 Stunden gefordert. Als positiv bewertet Lienau die Einführung der digitalen Alarmierung der Einsatzkräfte. Damit wurden die Schwächen der bisherigen analogen Information der Feuerwehrkräfte beseitigt. Allein damit aber sei die ständige Einsatzbereitschaft der einzelnen Wehren nicht verbessert. Das Fehlen von einsatznahen Arbeitsplätzen habe in Wüstmark, Warnitz und Wickendorf dazu geführt, dass die dortigen Wehren während der Arbeitszeit praktisch nicht verfügbar seien, weshalb diese Bereiche durch andere Wehren mitbetreut würden. Um den gestiegenen Anforderungen auch personell genügen zu können, sollen künftig gezielt Mitglieder geworben und Arbeitgeber davon überzeugt werden, Mitarbeiter für den Brandschutz freizustellen, so Lienau. Unterstützung hierbei will der Landesfeuerwehrverband und das Innenministerium mit der Initiative „Köpfe gesucht“ geben.
Aber nicht nur bei Einsätzen und den „normalen“ Diensten haben die Angehörigen der Wehren viel Freizeit investiert. So konnte auch der für die Ausbildung verantwortliche 2. Stadtbrandmeister Wolfgang Grimm eine positive Bilanz ziehen. Alle Lehrgänge waren gut belegt und wurden erfolgreich absolviert. Dafür dankte er den Kreisausbildern besonders für deren Engagement.

Stadtjugendwart Markus Braun berichtete, dass die 97 Angehörigen der Jugendfeuerwehren, darunter 33 Mädchen, im vergangenen Jahr beachtliches geleistet haben. Obwohl die Jugendlichen viel Freizeit in ihre Ausbildung investierten und auch mit dem alljährlichen gemeinsamen Zeltlager einen Höhepunkt setzten, fand sich dennoch Zeit für freie Jugendarbeit. Dass der Jugendarbeit in den Wehren besondere Aufmerksamkeit gebührt, versteht sich fast von selbst, ist es doch der Pool, aus welchem der dringend erforderliche Nachwuchs kommt.

Zum Ehrenbeamten ernannt wurden Marian Lehmann und Matthias Nowatzki. Befördert wurden Matthias Nowatzki zum Brandmeister und Markus Braun zum Oberlöschmeister.
Für 30- bzw. 10-jährige treue Dienste in der Feuerwehr wurden Gerhard Lienau bzw. Andreas Wiechert ausgezeichnet.
In ihren Grußworten dankten sowohl der Beigeordnete Niesen als auch Stadtpräsident Nolte und Vertreter der anwesenden Stadtfraktionen den Angehörigen der Wehren für deren Leistungen für die Sicherheit der Bürger Schwerins und sie signalisierten weiterhin ihre Unterstützung für das Ehrenamt.

Text: Wolfgang Grimm




Rabatt für's Ehrenamt



Diesem guten Beispiel folgend konnten mittlerweile mit weiteren Partnern entsprechende Vereinbarungen getroffen werden.
Per November 2008 gilt dies für:

Mega-Movies
Sport Otter
Hoffmann & Berger
Glagla GmbH
PC-Spezialist
Disco „8-Eck“
„Saustall“ Grambow
Porsch Party-Service

An diesem Projekt wird weiter gearbeitet.